die schreibende

nicht die meditierende, die tanzende, die therapierende, die bemutternde, die geliebte, die verzwickte, die verletzliche, die liebende, sondern

die schreibende

Auf dieser Seite wende ich mich der Schreibenden zu. Die Schreibende wird zu einer Figur. Ich bin die Schreibende und ich bin die, die die Schreibende erfindet. Das ist großartig. Das macht das Schreiben für mich so abenteuerlich. Gestalterin und Gestalt zu sein.

Ich habe mein Leben lang geschrieben. Einfach so. Um mir selbst zu begegnen, um mich und die Welt zu begreifen. Das macht mich glücklich. Viele andere auch. Viele andere nicht. Für mich ist es eine innere Notwendigkeit, eine Praxis, wie für andere meditieren oder laufen.

„Ich streune durch meine Zeit und eigentlich ist das die beste Art zu sein“

gabriele meseth

Das allermeiste des Materials was ich hier sichte und verdichte hat in erster Linie sich selbst genügt, absichtslos im Hinblick auf die Welt, wenn Schreiben je absichtslos sein kann. Immerhin wird es auf dem Papier sichtbar, anders als die Flüchtigkeit des bloßen Denkens.

Ich habe mich entschieden, die Schreibende hier sichtbar werden zu lassen, weil ich selbst neugierig bin, wen ich kennen lerne.  Und verwandelt sich diese Schreibende, wenn sie für andere Menschen sichtbar werden wird?

Über mich als Person findet Ihr vieles auf meiner Website www.somaticmovement.de