aus dem Tagebuch der Mutter

Die Mutter gesteht ihrem Tagebuch ihre große Liebe. Sie übt die Liebe schreibend. Sie schreibt dem Geliebten in ihrem Tagebuch, weil sie zu ängstlich und schüchtern ist, sich zu ihrer Liebe zu bekennen. Und so schreibt sie ein Hohelied der Liebe, erfüllt von Leid und Glück.

 
 7. Juli 1961
  
„Wir fahren nach Haus, wir fahren nach Hause…“, singt der Zug nicht so?
  
Und heute ist noch ein besonderer Tag, mein Geburtstag. Auf meinem Sitzplatz liegt ein schön verschnürtes Päckchen, das mir Eleonore soeben überreicht hat, ein Geschenk für mich. Dreimal darf ich raten, was es wohl sein könnte. Ist es ein Buch?
Ja, aber ein besonderes Buch, ein Buch, in das erst noch etwas hineingeschrieben werden soll. 
 „Aber was?“, frage ich. 
 „L’amour“, meint Eleonore.
  
Ja. L’amour soll dieses Buch erfahren, lieber Erich. Alles, was ich Dir gern sagen möchte – aber nie über die Lippen bringe. Vielleicht wirst Du diese Zeilen einmal lesen dürfen, vielleicht!!
  
Damit Du weißt, wann ich beginne, muss ich Dir noch erzählen: Es ist mein Geburtstag (mein 19. – verkündet Eleonore stolz). Du hast mir das Buch von Wolfgang Leonhard „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ geschenkt, weil ich damals nach der Berlinfahrt davon gesprochen hatte; zusammen mit Hubert hast Du uns am Sonntag in der Hütte abgeholt und Dir dabei nasse Füße geholt (hoffentlich nicht auch noch einen Schnupfen).
Und jetzt blende ich zurück. 
  
Mai 1960, auf dem Weg zum Französisch Kursus:
Läuft dort vor mir nicht das kleine Mädchen, das immer nach Steinbach zu Hermine kommt. In der Kirche habe ich es neulich auch schon einmal gesehen. Ich glaube gar, das Fräuleinchen geht in den gleichen Kursus wie ich – tatsächlich! – soll ich es ansprechen?!
 „Habe ich Sie nicht schon oft in Steinbach gesehen? Ihren Namen weiß ich leider nicht“. 
 „Ich kenne Sie zwar nicht, doch es ist gut möglich, denn zu meinen Verwandten nach Steinbach bin ich gar oft gekommen.“ Der Kurs beginnt. 
Wir haben den gleichen Nachhauseweg und Eleonore zeit mir, (sie hat sich mit zwischenzeitlich vorgestellt) wo sie wohnt. 8 Tage darauf fehlt Eleonore und ich glaubte schon, wir hätten uns zum ersten und letzten Mal gesprochen. 
  
8 Tage später, Mittwoch vor Christi Himmelfahrt
Eleonore ist wieder hier (vergangene Woche war sie zum Fernsehen – das Fußballspiel Ffm-Madrid würde übertragen). 
Ob Eleonore wohl zu Hause von mir erzählt hat – sicher, denn sie ladet mich ein, mit hoch zu kommen. Im Hausflur begrüße ich Frau Meseth (mir fällt die große Ähnlichkeit zu Tante Christine auf), dann machen wir es uns in El. Zimmer bequem. Wir erzählen, essen Schokolade und trinken ein Gläschen Wein. El. meint immer, das sei ein Grund zum Feiern, was ich aber noch nicht so ganz verstehe. Auf einmal stehst Du in der Türe und stellst Dich vor „Meseth“. Im ersten Augenblick muss ich recht dumm geschaut haben; ich hatte zwar dunkel in Erinnerung, dass El. noch einen Bruder hat, doch der musste viel jünger und kleiner sein. Von Dir hatte ich noch nie etwas gehört. 
Du bleibst eine kleine Weile bei uns, holst Dir sogar Dein Bier und wir erzählen weiter. Warum willst Du so genau wissen, was ich in den letzten Jahren gemacht habe, welche Bücher ich lese und welche Schallplatten ich bevorzuge? Machst Du Dich über mich lustig?
  
 „Erich wird Sie nach Hause bringen“, sagt Frau Meseth zum Abschied. 
 „Nicht nötig“, wehre ich ab, „ich habe keine Angst“, meine alte Parole, - doch Du kommst mit. Warum ist so ein sonderbar frohes Gefühl in mir? Wie sicher und beschützt fühle ich mich, wie Du mir beim Überqueren der Straße Deinen Arm bietest, ich, die ich bis jetzt immer allein meinen Weg finden musste. 
  
Christi Himmelfahrt mit Petra im Stadtwald:
Den ganzen Tag herrscht die frohe Stimmung an – eine Art himmelhochjauchzend!, deren Ursache ich mir nicht ganz erklären kann. Du musst doch einen Eindruck auf mich gemacht haben, lieber Erich, denn ich erzähle Petra von Dir und erwähne auch, dass ich nicht mit Eleonore hochgekommen wäre, hätte ich eine Ahnung von Deiner Existenz gehabt. – Ein Glück, dass die lieben Verwandten mich nicht auch schon in ihre insgeheim gesponnenen Pläne mit uns beiden eingeweiht haben, wer weiß, ob ich dann jemals Dich überhaupt hätte kennen lernen wollen. – 
Petra meinte allerdings: „Sie Dummes, ich wäre dann erst recht mitgegangen, um mir den jungen Mann anzusehen.“ So verschieden sind die Menschen. 
  
Wenn ich nur wüsste, inwieweit man bei Dir über mich gesprochen hatte und was Du dachstest, als ich das erst Mal Dir gegenüber stand. Du kannst mir glauben, dass ich sehr erschrocken bin, als ich bei Hermine zufällig von den „Vermittlergedanken“ hörte.
  
Warum bin ich heute nur so unsicher? Wir gehen wieder zusammen nach Hause, ich glaube, es ist das dritte Mal. Heute hast Du mir von Dir aus Deine Begleitung angeboten, ohne dass Deine Mutti sagte, Du würdest mitkommen. – Wir erzählen von unseren Pfingsterlebnissen, Du warst wieder mit Hubert unterwegs und ich war mit Frl. Trapp im Schwarzwald. Sollen wir noch ein Bier trinken gehen? Ich sage ja, ganz gegen meine sonstige Art. Warum gefällst Du mir immer besser? Ich weiß es nicht, ich kenne mich selbst nicht mehr. Wenn ich nur mit Dir in Berührung komme, geht ein eigenartig elektrischer Strom durch meinen Körper.
 „Die wenigsten Menschen verstehen zu leben!“, sagst Du an diesem Abend in der kleinen Gaststätte beim Bier. Wollen wir uns zum Leitsatz machen, wenigstens den Versuch zu unternehmen zu leben?!
  
Wir machen einen Termin aus, wann ich komme, um Dias anzusehen über Deine letzten Urlaubsfahrten. – Wirst Du nicht auch unsicher? Wir stehen vor meiner Haustüre - es ist ein lauer Frühlingsabend, über uns rauscht die Platane im Wind. Und dann, ja dann nimmst Du meinen Kopf in Deine Hände und gibst mir einen Kuss. Ich möchte denken – und ich kann nicht; ich möchte etwas sagen und bringen nichts weiter über die Lippen, als „Ich bin sonst gar nicht so!“
 „Vielleicht macht dies der Apfelsaft“ – Ja, vielleicht. 
Sind meine Augen wirklich so groß, wie Du behauptest?!
Bis Freitag!
  
Freitag abend
Warum bin ich heute so aufgeregt? Petra ist schon aus dem Haus, sie hat sich mit Gunther verabredet. Und ich soll heute zu Dir, d.h. zu Deinen Eltern kommen, dass erste Mal eingeladen durch Dich. Ich laufe von meinem Zimmer in die Küche, von der Küche ins Bad und wieder zurück. Wenn nur das eigenartige Gefühl in der Magengegend nicht wäre. 
  
Ich finde Dich großartig beim Vorführen der Dias. Du hast sehr gute Aufnahmen dabei und weißt auch geschickt zu erzählen. Dass Du von mir überhaupt keine Notiz nimmst und nur immer Eleonore mit „Mäuschen“ anredest, stört mich nicht im Geringsten, im Gegenteil, es hilft mir, meine Sicherheit wieder zu gewinnen. 
Heute sehe ich zum ersten Mal Deinen Vater. 
  
So vergehen die Sommerwochen. Mittwochs und Sonntags komme ich zu Eleonore; manchmal bist Du daheim und begleitest mich dann nach Hause – dann bin ich froh und glücklich; manchmal bist Du außer Haus, dann freue ich mich auf das nächste Mal. Ist es nicht eine herrliche Zeit? Wenn Du mich am Abend fest in den Armen hältst, dann sind alle meine kleinen Alltagssorgen verflogen. – Ach, wenn sie ewig grünen bliebe, die schöne Zeit der jungen Liebe. 
  
Eine Woche nach der anderen verstreicht, bald ist der Sommer vorbei.

Heute ist Donnerstag, der 1. September. 
Ich weiß nicht, warum Eleonore so sehr darauf besteht, dass ich am Donnerstag schon vorbeikomme, um auszumachen, wann wir zusammen nach Würzburg fahren, d.h. Eleonore fährt nach St. Wolfgang in Urlaub und wird nach Würzburg zum Zug gebracht – und da kann ich wieder mitfahren. 
Donnerstag abend – es ist schon ziemlich spät, hätte ich nicht versprochen zu kommen, dann hätte ich meinen Besuch wirklich verschoben. Aber was ist das, habt ihr Gäste? Schon im Flur höre ich Stimmengewirr – ich sehe eine festlich gedeckte Tafel, und jetzt haben wir des Rätsels Lösung: Heute ist Dein Geburtstag und die Gäste sind Deine Freunde Hubert und Heinz und ein Herr, dessen Name ich vergessen habe. Jetzt stehe ich hier, ich armer Tropf, im einfachen grauen Pullover auf Deiner Geburtstagsfeier. Und trotzdem freue ich mich, dass Eleonore das wieder so geschickt arrangiert hat, hätte ich eine Ahnung gehabt, dann wäre ich bestimmt nicht gekommen. 
Ihr fahrt mich mit dem Wagen nach Hause und vor der Tür verabschiedest Du Dich mit einem Handkuss für 3 Wochen, denn Du fährst mit Hubert in Urlaub. Die folgenden 3 Wochen sind nicht schön. Ich werde in meinen Zukunftsplänen hin und hergerissen. Soll ich nach Spanien, von wo ich ein Angebot habe? Werde ich dort unten jemals zufrieden sein, so weit fort von Dir – ohne eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung? Heute ja – morgen nein, so geht es einige Wochen lang, bis es dann endgültig bei Nein bleibt. Ich schreibe noch Köln ab, wo ich mich vorstellen sollte. 
  
3. Sonntag im September 1960
  
Es ist schon recht spät, ob Eleonore wohl schon schläft?
Ich will trotzdem nochmals vorbeischauen. Bin ich eigentlich wach oder träume ich. was war heute alles?
Ich besuchte Petra im Krankenhaus, dort traf ich Can mit Zygmet, die beiden Türken. Wir gingen zusammen durch den Park nach Hause, machte sogar einige Aufnahmen. Und was weiter?! Zygmet ging voraus um Kaffee zu kochen, ich war mit Can alleine. Ich bin froh, dass ich ihm davongelaufen bin. Was hat er nur alles erzählt! Er würde mich lieben, ich sollte seine Frau werden, ich solle auf keinen Fall heute Abend mit meinem Freund ausgehen...!!
Ja, und als ich nach Hause kam, war Frl. Kreutz so krank, dass sie ins Krankenhaus kam. Deswegen bin ich heute auch so spät. Aber nun bin ich ja hier! Stimmt das, bei Meseths ist alles dunkel! Ich werde vorsichtshalber doch einmal läuten. Nichts. Dann gehe ich eben wieder. 
Wen sehe ich dort am Wagen? Dich! Du bist eben aus dem Urlaub zurück gekommen und steht nur vor der Türe, da Du keinen Schlüssel hast. 
Wir sprechen kurz miteinander, Du fragst wie es mir ginge. Was höre ich mich antworten? „Sie waren gar nicht lange fort!“, und dabei kam es mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Ist es nicht verhext, ich sage stets das Gegenteil zu Dir, was ich eigentlich möchte. Gute Nacht. Erich, Du bist müde von der langen Fahrt. Vielleicht auch von München vom Oktoberfest?!!
    
Oktober 1961
  
Jetzt haben wir genau ein Jahr später; Du bist mit Hubert und Heinz aus Deinem 3-wöchigen Urlaub in Spanien und auf dem Mittelmeer wieder zurückgekehrt. Ich habe ein ganzes Jahr ausgelassen, um dir ganz schnell zu sagen, wie glücklich ich zur Zeit bin. 
 „Du bist die Welt für mich“…, so singt es eben im Radio, vielleicht ist es gerad das, was ich ausdrücken wollte. Ich werde es Dir nie sagen können, wir gerne ich Dich habe. Du wirst es stets nur fühlen müssen. Sei bitte, bitte nicht böse, wenn es manchmal den Anschein hat, dass ich zu anderen viel freundlicher und aufgeschlossener bin als Dir gegenüber. Das scheint nur so, weil ich manchmal sehr befangen bin in Deiner Nähe. 
Die kleine Fatimamedaille will ich stets in Ehren halten; sie soll mein Begleiter sein, wie auch Maria die Schutzherrin unserer gemeinsamen Stunden sein soll. 
Gestern habe ich einige Diner Aufnahmen gesehen. Sie sind sehr schön geworden; ich freue mich schon, wenn Du sie vorführen wirst. 
Diese kleine Tüte hat eine ganz besondere Bedeutung. Weißt Du, wie ich damals in Hamburg in meinem dunklen Zimmer saß und überlegte: Schreibst du – schreibst du nicht, gab mit dem Aufdruck auf der Tüte die Antwort: Schreib mal und Dir wird geschrieben! Du kannst Dir aber auch kaum vorstellen, wie glücklich mich Deine Karte aus Lourdes machte. Und ich glaube, ich habe Dir nicht einmal dafür gedankt. 
  
Mit welcher Liebe und Freude habe ich die Weihnachtsvorbereitungen für Dich gemacht. Ach, Erich, wie glücklich war ich dabei!
Auch ich wünsche Dir im neuen Jahr alles alles Gute und Gottes reichsten Segen!
  
März 1962
  
Lieber Erich,
ich will nun stets ein kleines Briefchen in mein Tagebuch schreiben, worin ich all das aufzeichnen will, was ich Dir gerne sagen möchte und wozu es doch nie kommt. 
Weißt Du, dass ich ein viel sicheres, geborgeneres Gefühl habe, seit ich Dich kenne? Über die vielen kleinen Unannehmlichkeiten im Büro komme ich viel besser, wenn ich alles im Geist mit Dir bespreche oder wenn ich an Dich denke. 
Nun muss ich Dir aber noch danken für die schönen Stunden am Faschingsdienstag bei Deinen Bekannten. Ich muss sagen, dass dieser Abend mit Dir – der einzige während der Faschingszeit – der schönste Abend in diesen „lustigen Wochen“ war. Ist es nicht recht eigenartig, dass mir all Deine Bekannten sehr sympathisch sind? – 
Ich frage mich nur, warum ich vergangenen Sonntag beim Mittagessen wieder einmal so richtig fertig war. Ich werde und muss mir angewöhnen, alles viel objektiver zu sehen. Eleonore war bei Christa, d. h. also. dass ich Sonntag Mittag alleine war. Nun hatte mir Deine Mutti beim Kochen erzählt, dass Du recht sonderbar seist. Schon einmal hättest Du ein Verhältnis mit einem sehr netten jungen Mädchen aus dem Trutz, der Inge, gehabt, aber auch damals seist Du immer mit Hubert losgestiefelt. Und so sei es dann wieder auseinander gegangen. (Das Gefühl war ähnlich wie Fasching vor einem Jahr, als mir Deine Mama sagte: „Es hat keinen Zweck mit Erich, lach‘ Dir heute Abend einen anderen an!“  - Aber ich mag nicht!!!)
Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, wie glücklich ich war, mit Hubert und Dir zusammen im Spessart wandern zu gehen. – Ich freue mich über Dein gutes Verhältnis mit Hubert und will mich bei weitem nicht dazwischen drängen. Aber vielleicht würde ich doch dazu passen, was meinst Du?
Denkst Du etwa, ich hätte vergessen, dass Du versprochen hattest bei Opas Geburtstag, Ostern mit nach Steinbach zu fahren! Ich habe nichts gesagt, als Du von Deinen Urlaubsplänen mit Hubert erzähltest. Vielleicht denkst Du auch gar nicht mehr an Steinbach – und dabei wäre ich so glücklich gewesen!
Warum W. wohl äußerte: „Kennst Du Dr. Roos? Er ist zwar sehr nett, doch er verdirbt den Charakter!“
Ich habe lange über den Satz nachgedacht, kam aber zu keinem Ergebnis. Mag sein, dass Hubert durch seine Blindheit an sehr vielem etwas auszusetzen hat und nicht so leicht zufrieden zu stellen ist. Ich habe mir auch schon manches Mal gedacht, dass Du sehr unter seinem Einfluss stehst, doch jetzt am Sonntag hat mir Euer Verhältnis sehr gut gefallen. 
Morgen werde ich einmal kurz vorbeikommen. À bientôt!
  
April 1962
  
Dem Kalender nach müsste Frühling sein und ich sitze hier im Zimmer und friere, trotz dickem Winterpullover. 
Ich sehe Dich nur noch ganz kurz und selten: heute bist Du in Heimbach, vorige Woche warst DU in Berlin und Ostern wirst Du Deinen Urlaub in Oberbayern verbringen. Erwarte ich mir eigentlich mehr von den wenigen Minuten des Zusammenseins mit Dir oder sollte ich mir einmal klarmachen, dass ich niemals (welch ein schreckliches Wort) mehr erwarten kann?
Weißt Du, ich komme mir vor wie eine Kletterpflanze: Bis jetzt, d.h. ehe ich Dich kennenlernte, waren meine Triebe so stark, dass ich froh und zufrieden in die Höhe wuchs. Als ich Dich kennenlernte, bötest Du mir hin und wieder Deine Stütze an, ich hielt mich fest und war glücklich darüber. Vielleicht erwartete ich jetzt zu oft Deinen Halt, denn mehr als einmal schwankte ich jetzt im Winde hin und her ohne festen Stand, und nun musste ich alle meine Kräfte einsetzen, um nicht mein Ziel, die Höhe, aus den Augen zu verlieren, um wieder zu mir selbst zu kommen. 
Soll ich mich mit allen Kräften einsetzen, wieder allein zu wachsen, ich müsste aber dann erste etwas ausreißen, was mir sehr wehe tun würde? Ist es noch zu früh, eine Entscheidung zu treffen oder habe ich schon viel zu lange gewartet? von wem kann ich eine Antwort auf diese meine innere Trostlosigkeit erwarten? O Gott, wenn ich doch einmal wieder den klaren Weg vor mir sehen würde. So lange schon stehe ich zögernd am Scheideweg, wann kann ich wieder zielbewusst weitergehen? Wer gibt mir die Antwort?? Herr, hilf mir!
  
Juli 1962
  
Die Zeit läuft davon, die Monate jagen sich, schon ist das erste halbe Jahr 1962 vorbei. 
Was hat es gebracht, wenigstens einen kleinen Schritt vorwärts auf dem Weg der guten Vorsätze? Ich weiß es nicht. 
Die Autoprüfung ist vorbei. Erich schenkte mir dafür eine kleine Schachtel echt Mozart Marzipankugeln! Meine Geburtstagsfeier ist vorüber – Mama war zum ersten Mal auf Besuch in Frankfurt. Wie glücklich war ich in all diesen Wochen. Doch ist es etwas Besonders, glücklich und zufrieden zu sein, wenn das Glück einem hold ist, wenn man gute Eltern, nette Freunde und Bekannte und einen lieben Freund hat? Wenn man so halb im Mittelpunkt des Geschehens steht und jedermann nett und aufmerksam ist? Von Natur aus ist man mit einem sonnigen Wesen beschenkt und versteht, die Lichtseiten im Leben zu sehen. Nein, es ist keine Kunst, zu strahlen, wenn dir die Sonne lacht. Aber was geschieht, wenn eine kleine Wolke vorbeizieht? (Manchmal nur ein …..?)
  
September 1962
  
Du bist endlich wieder aus dem Urlaub zurück, nach 4 Wochenenden. Ich will das Flötespielen bei Gudrun nicht absagen, werde aber früher gehen, um dann bei Dir vorbeizukommen. 
Ich bin so glücklich, dass Du wieder da bist, und so dankbar, dass ich Dich kenne. Sagen kann ich Dir das alles nicht. Habe ich Dir doch nicht einmal das Geburtstagsgeschenk gegeben, dass ich nach langen Überlegungen für Dich ausgesucht hatte, um es Dir nachträglich zu schenken. Nun geht es mir so wie mit dem Buch Weihnachten 1960, das ich heute noch habe. 
  
Wie braun Du geworden bist! Ich freue mich, dass es Dir gut gefallen hat, dass Du schönes Wetter hattest und Dich recht gut erholen konntest. Sicher hast Du auch nette Bekanntschaften gemacht. Ich danke Dir noch ganz herzlich für deine Liebe Karte, kannst Du Dir vorstellen mit welcher Sehnsucht ich darauf gewartet habe!
Ist es verwunderlich, die Freundschaft mit Dir, die mich die erste Zeit unausgeglichen gemacht hat, gibt mir ein Gefühl der inneren Ruhe und des inneren Glücks. Ich glaube, ich bin auch schon etwas reifer geworden; vor allen Dingen bin ich nicht mehr so eifersüchtig. Vielleicht habe ich auch durch das Verhältnis meines Bruders zu mir gelernt; ich habe gesehen, wie sehr er Greta gerne hat und wie er trotzdem zu mir genau so aufmerksam und lieb ist. Ich will an mir arbeiten, dass ich mich mit Dir freuen kann wenn Du zu sehr vielen Menschen nett und aufmerksam bist, dass ich Dir sogar dabei helfen kann, ohne mich immer selbst im Mittelpunkt zu sehen. 
  
Am Donnerstag werde ich bei Dir vorbeikommen. Freitag muss ich leider schon wieder nach Hause fahren, aber am Sonntag werde ich mit dem ersten Zug zurückkommen. Ich freue mich immer schon den ganzen Tag, wenn ich weiß, dass ich Dich am Abend sehen darf. Doch sagen kann ich Dir das alles nicht, und zeigen ebenso wenig. Vielleicht merkst Du es trotzdem??!
  
  
Oktober 1962
  
Ach, lieber Erich, wie froh, glücklich und dankbar bin ich, dass ich Dich habe. Ich war noch nie in meinem Leben so verliebt. Nun kann, darf und muss ich sie auskosten, die Freuden und Schmerzen der Liebe. Nur der Gedanke daran, dass ich Dich verlieren könnte, stürzt mich in die tiefsten Abgründe. Trostlos und traurig sieht die Welt dann aus und das einzig erlösende sind die Tränen. Ob Du manchmal ahnst, wie es in mir aussieht? Die seelischen Schmerzen verdichten sich und werden zu kaum ertragbaren körperlichen Schmerzen. Kein Arzt kann mir dabei helfen denn ich weiß genau, dass der Zauberstab der Heilung Deine Hand, die Zauberformel Worte aus Deinem Mund sind. Herrgott, gib mir die Kraft und die Stärke und zeige mir den Weg, wie und dass ich Erich so glücklich machen kann, wie es uns armen Menschenkindern möglich ist. 
Ich muss Dir noch danken für etwas, was Du unbewusst für mich getan hast. Bin ich von Dir entfernt, dann bist Du mir der innere Halt, der ruhende Pol, an dem ich mich aufrichte und festhalte. Ich brauche nicht die feurigen Blicke der Italiener zu fürchten, ich kann mich ihnen gegenüber ganz natürlich und ungezwungen geben, habe ich doch Dich und dann keine Angst, mein Herz an einen Unwürdigen zu verlieren. Die oftmals recht spitzen Bemerkungen meiner Mitmenschen gleiten an mir ab, kenn ich doch Dich! (Wie glücklich war ich, als Frau Thomas meinte: „Ein Mann ist mit unserer Kleinen einmal nicht angeschmiert!“, und als ich nach unserem Museumsbesuch unter der Brause stand: „Eine Figur hat sie wie die Venus!“)
  
Ich möchte so gut und so schön sein wie nur möglich, um Dich glücklich zu machen, lieber Erich!
  
Nun sollst Du wissen, dass ich Dich sooo gerne habe. Ich will es Dir zeigen durch meine Augen – durch meinen Mund. Die Monate sollen endgültig vorbei sein, wo ich stets das Gegenteil von dem behauptete, was ich im Grunde meinte, nur um mein Herz nicht zu verraten. Ich hoffe so sehr, dass ich die rechten Worte finden werde. 
  
3. November 1962

Alles ist aus!
  
Oktober 1963
 
„Wem der Mund voll ist, dem läuft das Herz über!“, so sagt das Sprichwort. 
  
Ist es wirklich so? Macht nicht allzu großer Schmerz wie auch eine allzu große Freude den Menschen verstummen? Nur so ist es zu erklären, dass dieses Buch ein ganzes Jahr lang in der Ecke liegen blieb. 
O, es waren dunkle und trübe Tage, die Tage des November und Dezember, nicht nur draußen in der Natur. Die Ungewissheit und den Zweifel konnte ich nicht mehr ertragen und habe deshalb meine Feigheit überwunden. Ich habe endlich eine klare Entscheidung herausgefordert, von der ich von vorneherein wusste, wie sie ausfallen würde und die ich deshalb so lange vermieden habe. Es nützt im Leben jedoch nichts, keinen klaren Weg vor sich zu sehen, auf dem man gehen kann. Ich will nie mehr Entscheidungen vor mich herschieben, auch wenn es mir schwer fällt, sie zu treffen. Ist eine richtige Operation nicht besser als ständiges Herumdoktern? Im Augenblick sind die Schmerzen zwar kaum tragbar, so meint man, doch die Zeit heilt die Wunden. Langsam, ganz langsam kommt dann die Genesung. 
Es ist sehr schwer, wenn man so empfindlich ist! Ich konnte nichts essen, ständig kamen mir die Tränen hoch. Das Würgen im Hals war schlimm; ich hatte immer das Gefühl, mein ganzer Magen würde sich umdrehen. Und die schrecklichen Träume in der Nacht – Kichern, Hohngelächter….!! Wohin sollte ich fliehen? Draußen war es kalt, es regnete, mein Zimmer war feucht. 
Wie eines Tages – selbst im dunkelsten Winter die Sonne wieder höher steigt und mit ihren wärmenden Strahlen die Erde belebt und erleuchtet, so geht es auch nach schweren Tagen des Leides. Nicht, dass alles vergessen wäre – o nein, die Narbe bleibt, jedoch die Wunde verheilt. Der Frühling kommt und mir ihm neue Pläne, neue Ziele. Die Aufgaben im Geschäft lenken vom Ich-bezogenen Denken ab und der Dienst im Krankenhaus gibt das beglückende Gefühl, andern Menschen helfen zu können, gebraucht zu werden.
  
Erich ist besonders freundlich und aufmerksam; ich erwidere seine Freundlichkeit, versuche jedoch, ihm so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Ich selbst sage mir zwar vor, der Angelegenheit gewachsen zu sein und das Problem überwunden zu haben, doch im Grunde muss ich mir gestehen, dass ich ihn noch immer sehr gerne mag. 
  
Der Fasching ist schon vorbei, besser vorbei gegangen als ich gedacht habe, hatte ich mir doch vorgestellt, dass mir diese Tage in Erinnerung an die schönen Stunden im Vorjahr besonders schwer fallen würden. Es wurden jedoch frohe, sehr heitere Abende im Kreise netter Bekannter. 
  
Die Fastenzeit kommt und damit kommen die Predigten von Pater Böker zur Passionswoche. Es war nach einer solchen Predigt, dass Erich zum ersten Male nachher unten auf mich wartete. „Ich muss noch einmal zum Hauptpostamt, hättest Du Lust mitzukommen?“ Ich weiß nicht warum, aber ich kam. Nachher gingen wir im Börsenkeller ein Bierchen trinken. Es war ein schöner Abend, die Unterhaltung floss – nachher jedoch bin ich ihm davongelaufen. Am nächsten Abend – ich hatte mich mit Fräulein Berendonk verabredet, wartete Erich wieder. Frl. B. war plötzlich sehr müde und so kam es, dass ich mit Erich ging, ein Bierchen zu trinken. 
  
Von nun an sahen wir uns sehr oft, fast jeden Tag. Es waren herrliche Wochen und Monate zusammen. Vielleicht wird dieser Sommer als einer der schönsten meines Lebens in meiner Erinnerung bleiben! Natürlich gab es am Anfang noch einige Schwierigkeiten, so z.B. als ich kam, Meseths Besuch hatten und Erich telefonierte, so dass ich alleine im Flur stand. Ich ging natürlich gleich wieder in mein Zimmerchen hoch und, empfindlich wie ich bin, kamen mir schon wieder die Tränen. Das alles war jedoch vergessen, als Erich am nächsten Tag anrief und wir uns in der Stadt vor dem WMF Geschäft trafen. 
  
Was haben wir in diesem Sommer alles unternommen: Herrlich war der Sonntag im Spessart beim Federballspiel, unvergesslich die Abende beim Schwimmen, schöne Stunden hatten wir zusammen im Palmengarten und ganz besonders nett war die unvorhergesehene Fahrt nach Kassel bei Gelnhausen zur Besichtigung des Wochenendhäuschens. Hatten wir bei unserer Wanderung nach Seckbach nicht gleich wieder Pläne für einen ähnlichen Abend gemacht! Wie besonders gemütlich war doch unser Abend in Schwanheim mit der reizenden Bemerkung des alten Herrn: „Ihr müsst aber einmal schöner Kinder bekommen!“ Worauf Erich meinte: „Das hoffen wir ja auch.“
In lieber Erinnerung sind mir auch noch die kurzen Besuche in der Nesenstraße. Manchmal kam ich mir dann schon vor wie eine Hausfrau, die ihren Mann am Abend sehnsuchtsvoll erwartet. Gar zu kurz waren diese Plauderstündchen!
Beliebig lang könnte ich meine Aufzählung fortführen mit dem Weinfest in Hochheim, Tanz in Bad Homburg, Besuch auf dem Henninger Turm und kleine Abendbummel in der Stadt, im Park und am Main. Doch ich will nicht in der Vergangenheit schwelgen, denn sie reicht wirklich bis in die Gegenwart hinein. Heute abend wird mich Erich vom Englischkurs abholen. 
Wie gerne möchte ich das Wort Lügen strafen: 
Wir wissen stets nur, dass wir glücklich waren, doch dass wir glücklich sind, wir wissens nie!
  
August 1964!
  
Lieber guter Freund!
Eigentlich ist es schade, dass ich Dir nie schreiben kann. Natürlich ist es viel viel schöner, ganz nahe bei Dir zu sein, Hand in Hand mit Dir am Abend durch die Straßen der Stadt zu gehen und Schönes und Liebes zu erzählen. Aber ein Wort verfliegt im Wind, kaum dass es ausgesprochen ist und vieles, was wir uns sagten, wir vergessen. Es tut so gut, ein kleines Kompliment auch später nochmals zu lesen oder nachzusehen, was man sich in diesen überglücklichen Stunden versprochen hat. Lieber Erich, daher will ich hier niederschreiben, wie sehr ich Dich liebe und wie stolz ich auf Dich bin! Wie lang schien mir die Woche, als Du in Locarno warst. Jeden Tag habe ich ganz fest an Dich gedacht und Dir viel Erfolg gewünscht. Ich will gar nicht auf die anderen Männer hören, auch wenn sie mich zum Psychiater schicken wollen, wie mein Zahnarzt, weil ich ihm keinen Kuss gebe. Ich verspreche, Dich immer gern zu haben und Dir immer treu zu sein. Vor allem nehme ich mir vor, großzügiger zu sein, wenn Du am Abend müde und abgearbeitet nach Hause kommst und vielleicht nicht so lieb und nett zu mir bist, wie ich es erwarte. Natürlich musst Du erst abschalten und kannst nicht gleich strahlen vor Glück, wenn Du im Büro Ärger hattest. Ich will auch gar nie eifersüchtig sein, obwohl ich Dir gestehen muss, mein Schatz, dass mir das ganz besonders schwer fällt. Ich meinte immer, recht großzügig zu sein, aber gerade bei Dir fällt mir das so schwer. 
Lieber Erich, Schluss für heute, ich will Dir nachher beim Abendbummel doch lieber mündlich erzählen, was ich noch alles zu sagen habe. 
Tausend liebe Grüße und Küsse!

Juli 1966
  
Ja, solange blieb das Buch wieder liegen obwohl in der Zwischenzeit sich so viel Schönes ereignet hat. Äußerlich ist das wichtigste und einschneidendste wohl unsere Hochzeit, doch noch viel schöner und erlebnisreicher empfinde ich unser Aneinandergewöhnen und Aufgehen im anderen, Eingehen auf den Anderen. Waren die Monate vor unserer Heirat wie eine stürmische See mit Gipfeln des Glücks jedoch auch mit Wellentälern der Angst, der Zweifel und Unsicherheit, so waren die Monate nachher wie ein dahinfließender Strom, der zwar nie ruht dessen Bewegungen jedoch zu einem bestimmten Ziel führen. Es ist nicht leicht, von einem Tag auf den anderen sein Leben mit einem Menschen zu teilen und in ein ganz anderes Aufgabengebiet hineingestellt zu werden. 
Nie hätte ich jedoch gedacht, mein lieber Erich, mein liebes Bärchen, dass Du so auf mich eingehen und mir so helfen würdest. Wenn wir weiter so zusammenleben, werden wir eine der glücklichsten Ehen führen.
Seit dem 27.August 1965 sind wir nun Mann und Frau – und seit Februar 1966 wissen wir sicher, dass wir im September zu dritt sein werden. Wie schwer auch diese Wochen physisch für mich waren, werde ich nie vergessen, wie rücksichtsvoll und lieb Du gerade in diesen schweren Tagen zu mir warst. Nun geht es mir sehr gut und wir können uns beide auf unser Kindchen freuen. Gesprochen wird nicht viel darüber, ich finde, das ist auch gar nicht notwendig – Schweigen sagt oft mehr!
Doch nun möchte ich auch noch einmal chronologisch erzählen, was sich in der Zwischenzeit alles ereignet hat:
Himmelfahrt (Mai)1964 haben wir zusammen mit Hubert und Heinz unsere erste gemeinsame Fahrt nach Frankreich (Verdun, Reims, Soissons Compiègne) unternommen, im Aug./Sept. fuhrst Du dann mit deinen Freunden nach Irland, während ich mit Herrn und Frau Dr. Wehrhan meinen Urlaub auf Elba und in Florenz verbrachte. 
Im März 1965 häuften sich die Angebote für den Hauskauf und wir waren unermüdlich auf Besichtigungsfahrten. Unsere Ausdauer hat sich gelohnt: Am 1.April 1965 kauftest Du das Haus Nr. 13 in der Prieststraße und wurdest somit stolzer Hausbesitzer. Doch mit dem Besitz wächst auch die Verpflichtung, es ging ans Aus- und Umbauen. Wie oft waren wir in diesem Sommer auf der Baustelle, um bis zum Einbruch der Dunkelheit Tapeten abzuwaschen, Schutt zu schleppen, zu putzen und zu fegen. Manchmal glaubte man, die Aufgaben würden über den Kopf wachsen, doch mit Geduld und Ausdauer haben wir geschafft, unsere Wohnung nach unserem Geschmack herzurichten – wenn auch nicht ganz zu dem geplanten Termin. – 
In dieser Zeit haben wir auch noch mit dem Bau in Steinbach begonnen, der ebenfalls Entscheidungen und Überlegungen verlangte. Die Aufgaben nahmen kein Ende. 
Ein Tag im Frühjahr 1965 ist mir jedoch unvergesslich: Wir waren zum Essen im Forsthaus Gravenbruch und dort hast Du ganz offiziell um meine Hand angehalten. Mir war recht feierlich zumute. 
Am 27. August 1965 wurden wir in der Klosterkirche in Knechtsteden getraut. Als Gäste hatten wir nur die engsten Familienangehörigen geladen. 
Zur Hochzeitsreise fuhren wir in die Bretagne, wo wir sehr schöne Wochen verbrachten und am 20. September über Brüssel und Knechtsteden nach Ffm zurückkehrten, nicht jedoch etwa in unser neues Heim, das war noch nicht fertig! Wir mussten noch etwa 14 Tage warten und sind dann in eine nur mit dem Allernotwendigsten ausgestattete Wohnung gezogen. Die Handwerker waren immer noch nicht endgültig aus dem Haus, wir hatten noch keine Vorhänge, keine Lampen und kaum Möbel. Doch nach und nach haben wir uns die Zimmer eingerichtet und es uns so recht gemütlich gemacht. Über jede Neuanschaffung konnten wir uns nun freuen und sie so recht genießen. Ja, und nun müssen wir wohl auch bald unser letztes noch leeres Zimmer einrichten was wir besonders gerne tun werden.